Einzelcoachings für Ihre Karriere

Sie verdienen einen Job, der Ihnen Spaß macht!

Nutzen Sie unsere Kompetenz als Ihr + für ihren beruflichen Erfolg!

Einzelcoachings für Ihre Karriere

Sie verdienen einen Job, der Ihnen Spaß macht!

Lästern im Büro...

ist gut für den Teamgeist!

 
Klatsch im Büro dient dem sozialen Zusammenleben. Er legt Regeln fest, an die wir uns halten, weil wir nicht wollen, dass andere über uns lästern", sagt der Psychologe Nicholas DiFonzo. Dem stimmt auch der Soziologe Christian Schuldt, Autor des Buches "Klatsch! Vom Geschwätz im Dorf zum Gezwitscher im Netz" zu: "Klatsch ruft dazu auf, sich an die Normen zu halten, die innerhalb einer Gruppe gelten." In der richtigen Dosierung fördert Klatsch im Büro den Teamgeist der Mitarbeiter. Wer delikates Wissen mit seinen Kollegen teilt, fühlt sich enger mit ihnen verbunden. Gemeinsame Feindbilder schaffen Verbündete - und der einzelne Mitarbeiter fühlt sich gleich weniger allein: Über Chefe schimpfen als Wohltat für die Seele.
 
Mitarbeiter*innen bauen mit spitzer Zunge ihre Aggressionen ab. Aber da der Chef/die Chefin von dieser Kritik offiziell nie etwas erfährt (hinter dem Rücken wird sie natürlich zugetragen!), wird er/sie offiziell nie etwas an den kritisierten Zuständen verändern. Alles bleibt beim alten. Das hat höchstens einen Vorteil: Der Stoff zum Lästern geht nie aus!
 
Wie wäre es, wenn die Mitarbeiter*innen ihre Läster-Energie in eine konstruktive Richtung lenken würden?
 
In unseren 1:1 Job-Coachings fordern wir viele Klient*innen dazu auf, in der Mitte eines DIN-A-4-Blattes einen Strich von oben nach unten zu ziehen. Über die linke Spalte schreiben sie: "An meinem Chef passt mir nicht, dass ..." Darunter können sie nach Herzenslust meckern, jammern und kritisieren. Punkt für Punkt. Erfahrungsgemäß reicht ein Blatt nicht aus.
 
Wenn sie Dampf abgelassen haben, schlage ich ihnen vor, über die rechte Spalte zu schreiben: "Statt dessen wünsche ich mir ..." Nun gehen sie die einzelnen Punkte auf der linken Seite durch. Automatisch wird ihr Blick von der Sackgasse auf das Ziel gelenkt. Wenn links steht: "Mein Chef lobt mich nie!", schreiben sie rechts zum Beispiel daneben: "Ich wünsche mir eine regelmäßige Rückmeldung." Der Vorteil: Solche konstruktiven Wünsche kann man als Mitarbeiter offen vorbringen. So schafft man Probleme aus der Welt, statt sie beim Lästern nur unter die Lupe zu nehmen - und sie größer zu sehen, als sie sind!