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Infiziert?

Von der schlechten Stimmung im Büro?

Sie kommen morgens ins Büro, sind gut gelaunt und holen sich erst einmal einen Kaffee in Eurer Teeküche. Sie setzen sich auf Ihren Platz, fahren den Computer hoch. Und gerade als Sie an Ihrem Kaffee nippen wollen, geht es los. Der Kollege zieht vom Leder über den unmöglichen Chef, Diana, das Miststück, da sich beim Projekt wieder alle Rosinen herausgepickt hat und über Thomas, der sich mit fremden Federn schmückt.Sie müssen schlucken. Die gute Laune ist wie weggeblasen, Sie sind genervt. Klarer Fall von Büro-Infekt! Was ist passiert? Ihr Kollege hat Sie mit seiner Miesepetrigkeit angesteckt. Seine Stimmung hat sich auf Sie übertragen. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Gefühlsansteckung ist ein psychologisches Phänomen. Gerade bei der Arbeit können wir davon überwältig werden. Die permanente Geräuschkulisse von klingelnden Telefonen, rattternden Druckern, rauschendem Straßen- und Luftverkehr, das Tatütata von Krankenwagen und Feuerwehr, Meetings, der Tratsch von Kolleg*innen: All diese Eindrücke saugen empathische Menschen auf wie ein Schwamm. Und das ist anstrengend.

Gefühlsansteckung ist ein unbewusster Prozess. Forscher fanden heraus, dass negative Emotionen stärker übernommen werde als positiver. Frauen werden übrigens häufiger „angesteckt“ als Männer.

Wir stellen Ihnen 5 Maßnahmen vor, wie Sie sich besser abgrenzen können.

  1. Auszeiten einplanen

Während 8 Stunden Arbeit werden wir mit vielen Eindrücken und Menschen konfrontiert. Für empathische Menschen kann das erschöpfend sein. Deshalb ist es wichtig, sich Auszeiten zu nehmen. Gut tut es zum Beispiel, einmal in der Woche aus dem Home-Office zu arbeiten, oder sich Mitte der Woche einen freien Tag zu nehmen. Auch Noise-Cancelling-Kopfhörer können hilfreich sein.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre*n Vorgesetzte*n über die Situation zu sprechen und Vorschläge zu unterbreiten. Schließlich profitiert er*sie  davon, wenn Sie mehr Energie für Ihre Arbeit aufbringen.

SOS-Tipp für ein kurzes Time-Out: Kurz ins Bad gehen und kaltes Wasser über die Pulsadern laufen lassen. Oder gönnen Sie sich eine Tasse Tee oder Kaffee und suchen sich einen Platz, an dem Sie 5 Minuten für sich sein können.

  1. Ja zu Mitgefühl – aber mit Distanz

Es gibt viele soziale Situationen, in denen Sie die Gefühle anderer wahrnehmen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sie auch fühlen sollen.

Im Rahmen eines Experiments wurde Menschen Videos von Schmerzgeplagten  gezeigt. Bei den meisten wurden die Schmerzareale im Gehirn aktiviert. Bei meditierenden Mönchen wurde dagegen der Teil des Gehirns angesprochen, der mit Fürsorge und nicht mit Schmerz assoziiert ist.

Meditation hilft also dabei, Distanz zu Schmerzen und unangenehmen Emotionen aufzubauen. Allerdings dauert es ein bisschen, bis man gelernt hat, zu meditieren und man muss es regelmäßig tun.

Alternativ kann man sich die belastende Unterhaltung mit dem o.g. Kollegen so vorstellen, als würde man einen Film schauen. Auch dadurch können Sie sich ein bisschen distanzieren und die Gefühle des*r Anderen weniger an sich heranlassen.

  1. Die eigenen Emotionen kennenlernen

Langfristig können Sie sich besser von fremden Emotionen abgrenzen, indem Sie Ihre eigene Gefühlswelt besser kennenlernen. Sie stellen beispielsweise fest: Dieses Gefühl der Unzufriedenheit ist untypisch für mich, wo kommt es her? So werden Sie sich künftig schneller von fremden Emotionen distanzieren können. Beobachten Sie im Alltag öfter Ihre Stimmung: Wie fühle ich mich vor und nach dem Kontakt mit bestimmten Personen oder bestimmten Umgebungen?

Genauso hilft es, die Kolleg*innen zu beobachten. Haben Sie es gerade mit einer leicht gestressten oder besonders energetischen Person zu tun? Mit de Wissen können Sie sich schon im Vorfeld für ankommende Gefühlswellen wappnen und gelassener darauf reagieren.

  1. Sich selbst positiv "aufladen"

Starten Sie bewusst in den Tag. Beginne den Tag ruhig, ohne Hetze. Sie können meditieren, sich Zeit beim Duschen oder Frühstück nehmen, die Tageszeitung oder ein paar Seiten in einem Buch lesen. Mit dem Gefühl, sich heute schon etwas Gutes getan zu haben, lässt es sich schon viel besser mit der Hektik anderer umgehen.

Genauso wie der Start in den Tag ist das abendliche Runterkommen. Entwede Sie unternehmen etwas mit Freunden oder Sie verbringen ein bisschen Zeit mit sich allein. Schon bewusste Atemzüge können neuen Raum schaffen. Die Stimmungen und Gefühle der Kolleg*innen lassen Sie bei ihnen – nehmen Sie sie nicht mit nach Hause, da gehören sie nicht hin.

  1. Mut zu den eigenen Grenzen

Nein zu sagen, kann gerade bei der Arbeit, wo man Erwartungen und Druck von außen ausgesetzt ist, schwierig sein. Denkt mein Chef, ich passe nicht ins Team, wenn ich von zuhause aus arbeite? All diese Sorgen halten uns gerne mal davon ab, unsere wahren Bedürf­nisse zu kom­mu­ni­zie­ren. Lang­fris­tig wird das aller­dings dazu führen, dass wir uns unwohl mit unse­rer Arbeit fühlen und nicht unsere 100 Pro­zent geben können.

In einer Gesell­schaft, in der es fast normal ist, ein Mal im Leben einen Burnout zu erleiden, soll­ten wir alle etwas mehr auf uns achten und nicht immer bis an die Grenze (oder darüber hinaus!) gehen. Wir sollten auch damit aufhören, zu hohe Ewartungen an uns selbst zu stellen. Gerade Frauen neigen dazu. Stattdessen sollten wir uns für einen menschlicheren Standard einzusetzen. Dann bleiben wir auch länger arbeitsfähig.